Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) für die Implementierung eines Verfahrens zur Prozessierung von ADCP „Unterwegs“ Daten auf deutschen Forschungsschiffen - Kiel

Anzeige vom 10.06.2019, Deutsche Allianz Meeresforschung, Kiel, Bereich(e): IT Qualitätssicherung, Tests (» Druckversion)

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Das Institut für Geowissenschaften der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n

wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d)
für die
Implementierung eines Verfahrens zur Prozessierung
von ADCP „Unterwegs“ Daten auf deutschen Forschungsschiffen

unter Vorbehalt der noch erwarteten Mittelfreigabe in Vollzeit und befristet bis zum Ablauf des 31.12.2020 zu besetzen. Eine Verlängerung ist beabsichtigt. Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Gehen entsprechende Bewerbungen ein wird geprüft, ob den Teilzeitwünschen im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten entsprochen werden kann. Die Eingruppierung richtet sich bei Vorliegen der entsprechenden tarifrechtlichen Voraussetzungen nach Entgeltgruppe 13 TV-L.

Das Projekt ist Teil des Aufbaus einer Dateninfrastruktur für Meeresforschungsdaten unter dem Dach der Deutschen Allianz Meeresforschung. Die Deutsche Allianz Meeresforschung (DAM) verbindet führende deutsche Meeresforschungseinrichtungen und soll den nachhaltigen Umgang mit den Ozeanen und Meeren durch Forschung, Infrastrukturen und Wissenstransfer stärken. Der DAM - Kernbereich „Datenmanagement und Digitalisierung“ fokussiert in der ersten Projektphase auf den offenen und nachhaltigen Zugang zu den „Unterwegs“-Forschungsdaten der deutschen Forschungsschiffflotte. Im Rahmen des Pilotprojektes werden im Laufe der kommenden Wochen insgesamt 10 Stellen im Bereich Forschungsdatenmanagement, IT und Entwicklung ausgeschrieben. Die Stellen sind an DAM-Einrichtungen in den norddeutschen Bundesländern angesiedelt und agieren stark vernetzt. Langfristig soll die DAM einen wichtigen Baustein der nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) bilden.

Die*der Stelleninhaber*in (m/w/d) ist verantwortlich für die Entwicklung und Implementierung eines Verfahrens zur Qualitätssicherung hydroakustischer Daten (ADCP, Acoustic Doppler Current Profiler), in Zusammenarbeit mit GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel.

Das Verfahren soll den kontinuierlichen ADCP-Betrieb auf deutschen Forschungsschiffen ermöglichen und umfasst die folgenden Arbeitsschritte:

  • Standardisierung des ADCP-Betriebs und der schiffsseitigen Datenerfassung
  • Identifikation betriebsspezifischer Artefakte und Qualitätssicherung
  • Validierung der ADCP-Daten unter Berücksichtigung internationaler Standards
  • Konvertierung der Datenformate zur Bereitstellung in PANGAEA und internationalen Datenbanken
  • Dokumentation der Prozessierung und Visualisierung der aufbereiteten Daten

Vorausgesetzt wird ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Diplom [Uni] oder Master-Abschluss [Uni oder FH mit Akkreditierung]) in Informatik, im Bereich Ozeanographie, Geowissenschaften oder verwandter Disziplinen. Einschlägige Kenntnisse in höheren Programmiersprachen (Python, Matlab) sind weiterhin notwendig. Erfahrung im Umgang mit Datenbanken und wissenschaftlichen Datenformaten (NetCDF) sind erwünscht. Zur Bearbeitung des Projekts sind grundlegende Kenntnisse ozeanografischer Prozesse und meerestechnischer Messverfahren (Hydroakustik) erforderlich.

Die Hochschule setzt sich für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein. Daher werden schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben.

Die Hochschule ist bestrebt, den Anteil von Wissenschaftlerinnen in Forschung und Lehre zu erhöhen und fordert deshalb entsprechend qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.

Bewerbungen – bevorzugt in elektronischer Form als ein pdf-Dokument - richten Sie bitte an:

Dr. Marius Becker
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Institut für Geowissenschaften
Otto-Hahn-Platz 1
24118 Kiel
marius.becker@ifg.uni-kiel.de

Fragen zu der angebotenen Position beantwortet Ihnen gern Herr Dr. Becker elektronisch unter der oben genannten Mailadresse oder unter der Rufnummer 0431/880-7148.

Auf die Vorlage von Lichtbildern / Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher hiervon abzusehen.

Wenn Sie Fragen zur DAM oder zum Pilotprojekt haben, wenden Sie sich bitte an:
Dr. Gauvain Wiemer
Deutsche Allianz Meeresforschung
Referent für Datenmanagement
wiemer@deutsche-meeresforschung.de